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Spanien ist eines der beliebtesten Ferienziele nicht nur für deutsche Urlauber/innen. Im Jahre 2004 besuchten mehr Touristen das Land, als es Einwohner/innen hat. Spanien ist etwa um die Hälfte größer als Deutschland aber hat mit knapp 40 Millionen nur halb so viele Einwohner. Seine Nachbarländer sind Frankreich im Norden und Portugal im Südwesten. Spanien ist eine parlamentarische Monarchie. König Juan Carlos I. ist bei den Spaniern sehr beliebt. Sein Palast steht in der Hauptstadt Madrid, die mit 3,5 Einwohnern auch die größte Stadt des Landes ist. Spanisch, oder besser Kastilianisch ist die Hauptsprache Spaniens. Doch daneben gibt es auch Dialekte, wo katalanisch gesprochen und geschrieben wird, z.B. im Norden, wo das große Feriengebiet der Costa Brava liegt.
Fast die Hälfte des Bodens Spaniens wird landwirtschaftlich genutzt, angebaut werden vornehmlich Südfrüchte, darunter Apfelsinen, Oliven aber auch Tomaten, Mandeln und Weintrauben. Spanien ist auch das Land des Stierkampfs und der Flamencomusik, die besonders im Süden zuhause ist. Fußball ist die wichtigste Sportart im Lande. Einige spanische Fußballmannschaften wie Real Madrid oder FC Barcelona sind weltbekannt, auch einige beliebte deutsche Spieler standen dort unter Vertrag. Fußballeuropameister war Spanien bisher nur einmal im Jahr 1964. An der Fußballweltmeisterschaft hat Spanien bisher elf Mal teilgenommen; das beste Ergebnis war 1950 Platz vier.
Quelle: Hanisauland.de (Bundeszentrale für politische Bildung)
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| Nationalmannschaft
von Spanien
Der Dauerfavorit aus Südeuropa
Es scheint fast so, als könnten die Spanier mit der ihnen auferlegten Favoritenrolle bei großen Turnieren nicht umgehen. Seit 1950 ist die Mannschaft bei einer WM nicht mehr über das Viertelfinale hinausgekommen. Dabei haben sie großartige Spieler. Spanien gehört zu den ganz großen Fußballnationen und hat mit Real Madrid und dem FC Barcelona zwei der besten Mannschaften der Welt aufzubieten. Doch wenn es bei internationalen Turnieren um die Wurst geht, bleibt das Nationalteam immer hinter den Erwartungen zurück. Der Mannschaft wird ein regelrechter "WM-Komplex" nachgesagt. Bei jeder Weltmeisterschaft war bisher immer spätestens im Viertelfinale Schluss.

Dabei gilt das spanische Team traditionell als extrem spielstark und kreativ im Spielaufbau. Bei jedem großen Turnier werden die Spanier deshalb als Mitfavoriten gehandelt. 1950 gelang es ihnen bei der WM immerhin Vierter zu werden. Den bislang wichtigsten Titel holten die Kicker aus Südeuropa allerdings 1964, als sie sich Finale der Europameisterschaft gegen die Sowjetunion durchsetzten.

Um das Team für 2006 richtig zu motivieren, hat der spanische Fußballverband vor Wettkampfbeginn eine Prämie ausgeschrieben, die sich sehen lassen kann. 570.00 Euro bekommt jeder Spieler, sollte der Titel diesmal an "La Seleccion", die Auswahl aus Spanien, gehen. Eine höhere Summe wurde noch von keinem anderen Land geboten. Ob es den Spaniern 42 Jahre nach dem EM-Triumph auch den goldenen FIFA-Pokal zu holen?

Keine Frage - Spanien hat grandiose Einzelspieler. Allen voran müssen die Gegner Superstar Raúl fürchten, der in jeder Hinsicht ein Kicker der Superlative ist. 92 Mal hat er sein Land als Nationalspieler unterstützt und dabei 42 Tore geschossen. Außerdem konnte der 28jährige Stürmer, der als 17jähriger in Spaniens Elite-Liga seine einzigartige Karriere begann, je drei Mal mit Real Madrid bei der Landesmeister sowie bei der Champions-League triumphieren.Auch könnte es für den Gegner brenzlig werden, wenn David Villa und Fernando Torres vor dem Tor auftauchen. Villa gilt als absoluter Star bei seinem Verein FC Valencia. Bei Heimspielen rufen die Fans unaufhörlich seinen Namen und skandieren "Villa Maravilla" (Villa, das Wunder)". Fernando Torres, der als Supertalent gilt, ist das Aushängeschild von Atlético Madrid. Sollten die drei Superstürmer mal keine Ideen mehr haben, gibt es immer noch virtuose Ballkünstler wie Luis Garcìa oder Londons jungen Spielmacher Casc Fabregas. Und wenn ein Weltklassetorwart wie Iker Casillas von Real Madrid im Tor steht, kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Oder etwa doch? Ein neuer Wind weht im spanischen Nationalteam jedenfalls seit Trainer Luis Aragonès das Zepter übernahm. Er senkte das Durchschnittsalter der Spieler zunächst einmal auf 24 Jahre und konzentrierte das Training darauf, dass die Kicker das Spiel durch Ballbesitz dominieren. Unter seiner Führung sind die Spanier seit 18 Spielen ungeschlagen. Dennoch taten sie sich in der Qualifikation hart und wurden nach Serbien-Montenegro nur mit Ach und Krach Gruppenzweiter. Dafür mussten der Favorit aus Gruppe 7 sogar in die Relegation gehen.

In der Vorrundengruppe H dürfte für die Spanier eigentlich nichts schief gehen. Zumindest auf dem Papier betrachtet. Zwischen Tunesien, Saudi-Arabien und der Ukraine sind sie mit Abstand die Favoriten. Doch das müssen sie in der Praxis erst noch beweisen.
Text: Nicola Schell – wasistwas.de
Fotos. ADIDAS
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Länderinformationen vom
Auswärtigen Amt |
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Spanien
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Kontinent |
| Europa |
| Hauptstadt |
| Madrid |
| Lage |
| 36 bis 43,5 Grad nördliche Breite; 9 Grad westliche bis 3 Grad östliche Länge |
| Fläche |
| 505.990 km² |
| Bevölkerung |
| 43,2 Mio. |
| Klima |
| Madrid - Hochlandklima: trocken, kalte Winter, heiße Sommer; Küste: Mittelmeer- bzw. Atlantikklima |
| Regierungsform |
| Parlament: Zwei-Kammer-System - Abgeordnetenhaus und Senat, beide für 4 Jahre gewählt |
| Landessprachen |
| Spanisch -Castellano- ist verfassungsmäßige Staatssprache. Daneben haben Katalanisch, Baskisch, Galizisch und Valenzianisch offiziellen Rang in der betreffenden Autonomen Gemeinschaft |
| Religionen |
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