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Mit 312 685 Quadratkilometern Fläche ist unser östliches Nachbarland etwas kleiner als Deutschland und die Einwohnerzahl ist mit knapp 39 Millionen ungefähr nur halb so groß. 1989 fanden freie Wahlen in Polen statt. Die kommunistische Einheitspartei, die bis dahin geherrscht hatte, wurde abgelöst. Jetzt ist das Land eine Demokratie mit einem vom Volk gewählten Parlament und ist seit 2004 Mitglied der Europäischen Union. Mehr als die Hälfte des Landes wird landwirtschaftlich genutzt. Es gibt jedoch auch reiche Steinkohlevorkommen in Schlesien sowie andere Bodenschätze. Warschau mit 1,7 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt und der Regierungssitz des Landes. Die Stadt hat sich zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Handelszentrum in Ost- und Mitteleuropa entwickelt. Bekannt ist die Partnerstadt von Berlin auch wegen ihrer vielen Museen und Kunstdenkmäler.
Im internationalen Fußball war Polen bisher weder bei den Europameisterschaften noch bei den Weltmeisterschaften besonders erfolgreich. Da Deutschland und Polen aber gemeinsam in der Gruppe A sind, wartet man in beiden Ländern mit Spannung auf das erste Spiel, das zwischen ihnen am 14. Juni in Dortmund ausgetragen werden soll.
Quelle: Hanisauland.de (Bundeszentrale für politische Bildung)
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| Nationalmannschaft
von Polen
Polen - die weißen Adler
Flaute in Polens Fußball
Das gilt für die Nationalmannschaft, wie auch für die Profiliga. Viele junge Talente gehen ins Ausland, umso mehr seit Polen 2004 der EU beigetreten ist. In den ausländischen Ligen verdienen sie viel mehr Geld. Der Fußball spiegelt die gesamte wirtschaftliche Situation Polens wider: Von den 38,5 Millionen Polen sind 18 Prozent arbeitslos. Und wer arbeitet, erhäkt vergleichsweise einen geringeren Lohn als in wesentlichen Ländern - so auch die Fußballer. Hinzu kommt, dass sich in Polen gerade in der Hauptstadt Warschau oder auch in Krakau eine sehr gewaltbereite Hooliganszene in den Stadien ausgebreitet hat. Eine Gefahr, die auch die FIFA und die Organisatoren der WM kennen. Deshalb wird es sehr strenge polizeiliche Vorgaben für die polnischen Fans geben. Aber auch was den sportlichen Erfolg bei der Fußball-WM angeht, herrscht in Polen nur gedämpfter Optimismus. Zu schlecht waren die Ergebnisse in den letzten Jahren. 2002 hatte sich die Mannschaft zwar wieder für eine Endrunde qualifiziert - doch musste sie nach Niederlagen gegen Gastgeber Südkorea und Portugal bald wieder abreisen.

Die Nationalmannschaft Polens
Bilanz:
Sechs Mal erreichte die polnische Nationalmannschaft die Endrunde einer Fußball-WM. Zweimal wurde sie WM-Dritter: 1974 und 1982 - bisher die größten WM-Erfolge der Polen. 1974 kam auch der beste Torschütze der Endrunde aus Polen: Es war der schnelle Linksaußen und Rekordnationalspieler Grzegorz Lato (104 Länderspiele), der damals 7 Tore schoss. Außerdem holte das Team 1972 und 1976 bei den Olympischen Spielen in München jeweils die Goldmedaille.
Trainer Pawel Janas
Seit 2002 ist Pawel Janas Trainer der polnischen Mannschaft und seither gilt: nur die Mannschaft ist Star. So sorgte der Chefcoach, der selbst als Verteidiger 1982 WM-Dritter wurde, auch vor der Endrunde für Wirbel, weil er einige Lieblinge der polnischen Fußball-Nation zuhause ließ. Sein 23-Mann starker Kader machte sich im Trainingslager in der Schweiz fit für die Endrunde. Kurz vor der WM, bei einem letzten Gesundheitstest hatte die Mannschaft noch einen schweren Schlag zu verdauen: Bei Mittelfeldspieler Damian Gorawski von FK Moskau wurden Herzprobleme festegestellt. Der 27-jährige musste die WM absagen.
Die offensiven "weißen Adler"
Auf den Trikots tragen die Spieler das polnische Wappen, den weißen Adler, der ihnen auch ihren Namen gegeben hat. Und die weißen Adler setzen vor allem auf einen starke Offensive. Fast alle Spieler der polnischen Auswahl sind im Ausland im Einsatz. Aus der Bundesliga ist zum Beispiel Jacek Krzynowek, der schnelle Mittelfeldspieler und zweimalige polnische "Fußballer des Jahres" dabei. Er wechselt zur neuen Saison von Bayer Leverkusen zum Vfl Wolfsburg. Auch Ebi Smolarek, von Borussia Dortmund, steht im Aufgebot.Auch der Star der Mannschaft ist Stürmer: der 29-jährige Maciej Zurawski, der normalerweise für Celtic Glasgow Tore schießt. Ebenfalls bei den Schotten ist Torhüter Artur Boruc unter Vertrag. Als Schwachstelle im polnischen Team gilt die Verteidigung, die gerade auch in der Vorbereitung einige Mängel aufwies. Umso wichtiger ist die mentale Stärke und die spielerische Geschlossenheit die Pawel Janas mit der guten Qualifikationsrunde unter Beweis gestellt hat. So spielt die Mannschaft um Trainer Pawel Janas wohl eher eine Außenseiterrolle, doch unterschätzen sollte sie sicher keiner - vor allem nicht die deutschen Spieler, die in der Vorgruppe A in Dortmund auf die weißen Adler trifft.
Text: Anja Bühling – wasistwas.de
Foto: Puma /Presse
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GRUPPE A |
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Nationaler
Fußballverband |
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Polish Football Association |
 PZPN |
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Länderinformationen vom
Auswärtigen Amt |
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Polen
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Kontinent |
| Europa |
| Hauptstadt |
| Warschau mit ca. 2,4 Mio. Einwohnern |
| Lage |
| Nord-Süd zwischen Ostsee und Beskiden, Ost-West zwischen Oder, Neiße und Bug |
| Fläche |
| 312.678 km² |
| Bevölkerung |
| 38,65 Mio., 124 Einwohner pro qkm; Wachstum: 0,0% pro Jahr |
| Klima |
| Kontinentalklima |
| Regierungsform |
| Parlamentarische Demokratie mit Zweikammerparlament |
| Landessprachen |
| Polnisch |
| Religionen |
| Katholiken: ca. 35 Mio., Russisch Orthodoxe, Protestanten, Altkatholiken, Juden |
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Altstadt von Krakau
Die Bedeutung von Krakau liegt nicht in seiner Größe. Die Stadt hat 750.000 Einwohner. "Aber was für Menschen!" sagen die Krakauer. |
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tvp
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Polen
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