|
|
|
|
|
|
|
 |
Der westliche Nachbarstaat Deutschlands ist mit 547 Millionen qkm das größte Land in der EU, hat aber ein Viertel weniger Einwohner/innen als Deutschland. Die Hauptstadt Paris ist der Sitz der Regierung und berühmt wegen ihrer Museen, der Modehäuser und ihrer Bauwerke, wie zum Beispiel des 300 Meter hohen Eiffelturms. Er wiegt über zehntausend Tonnen und wenn man zu Fuß nach oben will, muss man 1666 Stufen steigen. Französisch wird nicht nur in Frankreich, Belgien und in der Schweiz gesprochen, sondern auch in vielen Ländern Afrikas und der Karibik, den ehemaligen Kolonien französischsprachiger europäischer Länder. Wirtschaftlich und politisch sind Deutschland und Frankreich eng verbunden. Viele deutsche Touristen fahren jedes Jahr nach Frankreich und genießen die Sommerzeit an der Mittelmeer- oder der Atlantikküste. Neben Deutschland ist Frankreich der wichtigste Autohersteller in Europa und Autos von Renault oder Peugeot konkurrieren auf den Weltmärkten mit deutschen Autos. In der ganzen Welt berühmt ist die französische Kochkunst. Französischer Wein und Käse haben Weltgeltung und sind auch in Deutschland sehr beliebt.
Fußball ist in Frankreich eine wichtige Sportart; 1998 wurde die Mannschaft Weltmeister, insgesamt vier Mal erreichte sie das Endspiel. Fußballeuropameister wurde Frankreich zwei Mal 1984 und im Jahr 2000.
Quelle: Hanisauland.de (Bundeszentrale für politische Bildung)
|
|
|
 |
| Nationalmannschaft
von Frankreich
"Allez les Bleus"
"Lauft ihr Blauen" - das ist der Anfeuerungsruf für die traditionell in blauen Trikots, weißen Hosen und roten Strümpfen spielenden Franzosen. Und weil blau-weiß-rot auch die Farben der Nationalflagge sind und diese "Tricolore" genannt wird, übersetzt "dreifarbig", nennt man das Team auch "Equipe Tricolore" - die dreifarbige Mannschaft.

Wiedergutmachung
Der Weltmeister von 1998 erlebte bei der WM 2002 in Japan und Südkorea ein Debakel. Die Mannschaft galt wieder als Favorit auf den Titel und schied dann mit 0:3 Toren und nur einem Punkt schon nach den Gruppenspielen aus. Auch bei der EM 2004 in Griechenland lief es nicht viel besser. Mit einem 0:1 im Viertelfinale gegen den späteren Europameister Griechenland fuhren die Franzosen geknickt nach Hause. Viele der Weltmeister von 1998 kündigten daraufhin ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft an. So auch der Mittelfeldstar Zinedine Zidane, der bei Real Madrid spielt.

Neuer Trainer - neues Glück?
Nach dem peinlichen Auftritt bei der EM 2004 wurde ein neuer Trainer geholt: Raymond Domenech. Der 54-jährige hatte elf Jahre lang die französische U-21 Mannschaft betreut. Und obwohl die Mannschaft in der Qualifikation kein Spiel verlor, wurde die Kritik an ihm in Frankreich schon vor der Endrunde immer lauter. Schließlich konnte die "Grand Nation" nicht einmal gegen so genannte "Fußballzwerge" wie die Schweiz, Irland oder Israel richt überzeugen. Zahlreiche Unentschieden, einfallsloses, planloses Spiel, viel zu wenig Druck zum Tor oder überhaupt Tore sowie nur Einzelaktionen statt taktischer Finesse, so lauteten die Vorwürfe.Als die Qualifikation schon fast zu scheitern drohte, kamen Stars wie Zidane, Lilian Thuram oder Claude Makelele in die Mannschaft zurück um das Schlimmste abzuwenden. Dennoch fragt man sich in Frankreich: Kann diese Mannschaft es noch einmal packen?

Viele Stars - aber kein Team
Eigentlich klingen die Namen der Spieler wie ein Traum - aber vielleicht ist es eben ein ausgeträumter Traum. Von der Weltmeisterschaft 1998 sind noch fünf Spieler im Aufgebot: Abwehrspieler Lilian Thuram von Juventus Turin, im Mittelfeld Patrick Vieira, ebenfalls Juventus Turin, Zinedine Zidane, der bei Real Madrid spielt, sowie die beiden Stürmer Thierry Henry, vom FC Arsenal und David Trézéguet von Juventus Turin. Auch viele andere Spieler stehen bei erstklassigen Vereinen unter Vertrag: Abwehrspieler Willy Sagnol beim FC Bayern München, William Gallas und Claude Makalele beim FC Chelsea oder Louis Saha bei Manchester United. Torhüter Grégory Coupe, Abwehspieler Eric Abidal, Mittelfeldmann Florent Malouda und Stürmer Sylvain Wiltord kommen alle vom französischen Serienmeister Olympique Lyon.Aber trotz all dieser bekannter und großer Spielernamen ist es dem Trainer bisher nicht gelungen, aus den hervorragenden Einzelkönnern ein Team zu formen und das ist sicher eines der größten Probleme der "Bleus". Denn wenn sie auch namentlich mit den besten Spielern besetzt sind - sie werden kaum torgefährlich und es fehlt dem Team die nötige Spritzigkeit. Das Angriffsspiel ist sehr stark auf den 28-jährigen Tierry Henry zugeschnitten. Der schnelle Stürmer benötigt aber auch das entsprechende Anspiel.

Der ballgewandte Stratege im Mittelfeld
Der 34-jährige Zinedine Zidane war bei der WM 1998 "der" Spieler des Turniers und das Herz der Mannschaft. Drei Mal wurde Zidane Weltfußballer des Jahres: 1998, 2000 und 2003. Mit Juventus Turin wurde Zidane zwei Mal italienischer Meister und stand mit den Italienern im Champions League-Endspiel. Dann, 2001, wechselte Zidane für unglaubliche 71,6 Millionen Euro zu Real Madrid - die höchste Ablösesumme, die je für einen Transfer bezahlt wurde!Eigentlich hatte der Supertechniker algerischer Abstammung, der zwei ziemlich erfolglose Spielzeiten bei Real Madrid und zahlreiche Verletzungen hinter sich hat, seine Karriere schon beendet. Aber, als es in der Qualifikation schlecht aussah, kam der Mittelfeldspieler und Kapitän des Teams noch einmal zurück. Nun bleibt die Frage, ob er auch bei dieser WM dem Spiel der Franzosen den Stempel und seine Klasse aufdrücken kann.
Befreit aufspielen
Kaum jemand zählt 2006 die Franzosen zum Kreis der Favoriten. Und vielleicht ist das ja gerade gut für das Team. Ohne die hohen Erwartungen, die bei den letzten Meisterschaften in sie gesetzt wurden, könnte die Mannschaft befreit aufspielen und noch einmal beweisen, was in ihr steckt - "allez les bleus".
Text: – wasistwas.de
Fotos: adidas / Mannschaftsfoto, Trainer: www.fff.fr, die Seite des französischen Fußballverbandes.
|
|
|
|
Weitere
Artikel von den Seitenstark-Kinderseiten |

Das Steinchenspiel
Spielen - In Frankreich, wo es im 18. Jahrhundert erfunden wurde, nennt man dieses Spiel "Le palet". So heißt im Französischen der Eishockey-Puck. Der ist zwar nicht aus Stein, aber immerhin eine Scheibe, daher also der Name.
[weiterlesen ...] |
Ich bin stärker
Spielen - . ..ein Spiel aus Frankreich. Lass' mal deine Muskeln spielen. Hast du Kraft, oder bist du sehr geschickt? Bei diesem Spiel für zwei Spieler und einen Schiedsrichter kannst du es ausprobieren. Ihr benötigt...
[weiterlesen ...] |
Pantomime
Spielen - Die Pantomime ist eine uralte Form des Theaterspielens. Bereits die Kelten und Germanen, Römer und Griechen haben Pantomime aufgeführt. Im Mittelalter wurde die Pantomime in ganz Europa populär. Ihren Höhepunkt in unserer Zeit hatte sie in Frankreich.
[weiterlesen ...] |
Eichenbaum pflanzen
Lesen, Geschichten - Großvater hat mir auch noch eine andere seltsame Geschichte zu Eichen erzählt. In Frankreich lebte vor nicht allzu langer Zeit ein Schäfer namens Elzéard Bouffier. Der wohnte einsam in einer kargen Berglandschaft...
[weiterlesen ...] |
|
|
Klänge der Welt
Artikel vom 15.05.2006
Zwei Jahre sind Isabelle und Xavier Vayron mit dem Fahrrad durch die Welt gereist und haben 100 traditionelle Musikstücke aus 20 Ländern gesammelt. GEOlino.de präsentiert euch Bilder und musikalische Kostproben
[weiterlesen ...] |
Bonjour, Buffalo Bill
Artikel vom 14.05.2006
"Buffalo Bill's Wild West Dinner-Show" zeigt das raue Leben im Wilden Westen. Bruce McEwen, der künstlerische Leiter, über Indianer in Frankreich, die Gefahr durch Kunstschützen in der Manege und den Alltag seines obersten Chefs
[weiterlesen ...] |
Blindenschrift: Buchstaben zum Fühlen
Artikel vom 13.05.2006
Wie funktioniert eigentlich die Braille-Schrift? Mit ihr können Blinde "lesen". Geolino.de erklärt es euch. Doch zuvor wird der Erfinder dieses segensreichen Punkte-Alphabets vorgestellt
[weiterlesen ...] |
|
|
|
|
|
|
GRUPPE G |
|
 |
|
Nationaler
Fußballverband |
|
Fédération Française de Football |
 FFF |
| Kinderseiten in Frankreich |
|
Länderinformationen vom
Auswärtigen Amt |
 |
Frankreich
|
|
Kontinent |
| Europa |
| Hauptstadt |
| Paris |
| Lage |
| Europäische Westküste |
| Fläche |
| 547.026 km² |
| Bevölkerung |
| 61,1 Mio. Einwohner, davon 4,5 Mio. Ausländer |
| Klima |
| Vier Hauptzonen: atlantische Zone - gemäßigtes Meeresklima; kontinentale Zone - ausgeprägte Temperaturunterschiede, insbesondere im Osten; mediterrane Zone - gemäßigt, warmes Meeresklima; alpine Zone - raues Bergklima |
| Regierungsform |
| Parlamentarische Präsidialdemokratie mit 2 Kammern |
| Landessprachen |
| Französisch |
| Religionen |
| 82% römisch-katholisch; 4-5 Mio. Moslems; ca. 0,8 Mio. Protestanten; 0,7 Mio. Juden |
|
Frankreich
Eine Wissenskarte zum Klima, zur Bevölkerung, Lage und Geschichte von Frankreich. Frankreich ist Deutschland größter Nachbar im Westen. |
|
France 3
Französisches öffentlich-rechtliches Fernsehen für Kinder |
|
Castel del Monte
Von welcher Seite man sich Castel del Monte auch nähert, der mächtige vollkommen systemetrische, achteckige Bau mit einen Kranz von ebenfalls achteckigen Türmen erscheint immer gleich. |
|
Carcassonne
Als Walt Disney Carcassonne besuchte, war er von dieser mittelalterlichen Festungsstadt derart begeistert, dass er sie als Vorlage für seinen Film "Schneewittchen" nahm. |
|
Canal du Midi
Der Canal du Midi - schon die Römer träumten von einer Wasserstraße zwischen dem Mittelmeer und dem Atlantik. |
|
|
|